|
• Hier stellen wir unseren Habicht
"Herta" vor.
• Nachdem wir den Habicht einer Total- Kur
unterzogen haben, kann man wohl sagen das er sich
jetzt wieder sehen lassen kann.
• Wir haben lange über die Farbe der Lackierung
nachgedacht, welche dem Habicht und seinem
Alter entsprechen sollte. So kam es das diese wohl
Oldtimer ähnliche Farbe uns zusagte.
• Der Motor bekam 2 neue Simmer- sowie 2 neue
Kolbenringe. Natürlich auch gleich einen neuen
Satz Kupplungsscheiben. Eine Komplettreinigung des
Motorinneren/äußeren war auch bitter nötig.
• Neue Blinker, 1 Batterie und etliche diverse
Teile mussten auch erneuert werden.
• Nun ein paar Daten über unseren Habicht:
| Technische
Angaben: |
| Baujahr: |
|
1974 |
| Motor: |
|
Zweitakt-Otto-Motor |
| Hubraum: |
|
49,9 ccm |
| Max. Leistung: |
|
2,4kW bei 5500 U/min |
| Geschwindigkeit: |
|
ca. 60 Km/h |
| Getriebe/Antrieb: |
|
4-Gang, gekapselte Kette |
| Bremsen: |
|
vorn Trommelbremse, hinten
Trommelbremse |
| Leergewicht: |
|
82,5 kg |
| zul. Gesamtgewicht: |
|
260 kg |
| Tankinhalt/Reserve: |
|
9,5 Liter / 1,0 Liter |
| Sitzhöhe: |
|
775 mm |
| Farben: |
|
braun/rot - Beige/weiß -
schwarz |
• Zur Geschichte des Habicht SR 4-4
• Der „Habicht" (Typbezeichnung
„SR4-4“) ist ein zweisitziges Kleinkraftrad
aus dem ehemaligen VEB
Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Simson
Suhl“ in Thüringen. Dieses Modell war das letzte aus
der sogenannten "Vogelserie".
Seine Herstellung erfolgte ab 1972 auf den selben
Produktionsbändern seines Vorgängers, des "Sperbers"
„SR4-3“.
• Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden
ca. 80.000 Stück davon produziert. Viele Bauteile,
Baugruppen und Ersatzteile stammten aus dem
„Baukastensystem“ der Vogelserie, welche so
gleichermaßen auch an weiteren Suhler Kleinkrafträdern
zum Einsatz kamen, z.B. der 3,4 PS starke Zweitaktmotor
die Sitzbank, der Lenker, die gesamte Fahrzeugelektrik
u.v.m.
• Der Gebläse gekühlte 50 cm³-Motor
(Typbezeichnung „M 54/11 KFL“) hatte einen Kickstarter
und besaß, im Gegensatz zum „Star“
aber ein fußgeschaltetes Vierganggetriebe, welches er
von seinem Vorgänger, dem Sperber mit übernommen
hatte. Vom Sperber wurde auch das komplette Fahrwerk mit
leicht geändertem Rahmen, 9,5 Liter-Tank, hydraulischen
Stoßdämpfern sowie die außenliegende Zündspule
übernommen.
•
Die Höchstgeschwindigkeit des Habichts betrug etwa 60
km/h. Lackiert wurde er während des gesamten
Produktionszeitraumes stets in olivgrün, wenn man von
einigen, für den Export bestimmten und als "Star
de luxe" bezeichneten rot lackierten Modellen
einmal absieht. Die seitlichen Verkleidungsteile, die
Lenker schale und der Tank waren beige lackiert. Der
Ladenpreis (Neupreis) des Habichts lag bei 1430,-Mark
(Ost).
• Die Produktion des „Habichts“ wurde, ebenso wie
die des „Stars“, im Jahre 1975 zugunsten der
Produktionsaufnahme der sportlicheren -Modelle
eingestellt.
Quelle: wikipedia.de
|