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• Hier stellen wir unseren Spatz "Else" vor.
• Unser Spatz bekam auch eine Generalüberholung,
Lack und sämtliche Teile mussten erneuert werden.
• Wir haben lange über die Farbe der Lackierung
nachgedacht, welche dem Spatz und seinem
Alter entsprechen sollte. So kam es das diese wohl
Oldtimer ähnliche Farbe uns zusagte.
• Der Spatz und der Habicht bilden jetzt ein fast
identisches Paar. Lackfarben und ca. 80% an
Bauteilen sind gleich.
• Bis auf einige Änderungen an der Kühlung
(Luftkühlungszufuhr) ist alles Original geblieben.
Die geringe Luftzufuhr genügte nicht um den Zylinder
genug Kühlung zur Verfügung zu stellen, daher
musste ein kleiner Aerodynamischer Eigenbau her:
Zoom
• Nun ein paar Daten über unseren Spatz:
| Technische
Angaben (jetzt) :
Original: |
| Baujahr: |
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1967 |
| Motor: |
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Zweitakt-Otto-Motor |
| Hubraum: |
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49,6 ccm
47,6 ccm |
| Max. Leistung: |
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2,3 PS (1,6
kW) bei 5500 U/min
1,5 kW = 2 PS bei 5200 U/min |
| Geschwindigkeit: |
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ca. 60 Km/h
50 Km/h |
| Getriebe/Antrieb: |
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4-Gang, gekapselte Kette
2 Gänge |
| Bremsen: |
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vorn Trommelbremse, hinten
Trommelbremse |
| Leergewicht: |
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75,5 kg |
| zul. Gesamtgewicht: |
|
180 kg |
| Tankinhalt/Reserve: |
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6,5 Liter / 1,0 Liter |
| Sitzplätze: |
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1 |
| Farben: |
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braun/rot - Beige/weiß -
schwarz |
• Zur Geschichte des Spatz SR 4-1
• Der „Spatz“ war als Nachfolgemodell
des Mopeds SR2E
das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad
aus der sogenannten Vogelserie
des früheren Thüringer Zweiradherstellers VEB Simson
aus Suhl.
• Die Typbezeichnung lautete „SR 4-1“ mit zusätzlichen
Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in
drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped
mit Tretkurbel und Pedalen (Typ „P“, für
„Pedale“) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ
„K“ (für „Kickstarter“) bzw. „SK“ (für
„Simson Motor + Kickstarter“)).
• Der Spatz wurde im
Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des
Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück
produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm³ "Zweitaktmotor"
(letzte Bezeichnung M52) mit Graugusszylinder
und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe
eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele
Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des „Spatz“
entstammten einem sogenannten „Baukastensystem“ und
wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der
„Vogelserie“ verbaut.
• Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt
ausgelegt. Die Farbgebung des „Spatz“ entsprach
weitgehend der des Mokicks „Star“
(weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten
Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in
braun
oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz
betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark.
• Der „Spatz“ wurde aber auch von der Firma "Neckermann Versand",
einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert
und
dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge
besaßen dann weder Batterie
noch Hupe,
sondern lediglich eine Fahrradklingel.
Quelle: wikipedia.de
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